Sonntag, 30. November 2014

November 2014 – Giarmata in den Medien

SportTim.ro, Timişoara / Temeswar; 01.11.2014
Liga V Timiş – Serie II – 9. Spieltag
Millenium II Giarmata – FC Parţa  3:1
Unirea Cerneteaz – Rapid Săcălaz  5:3
Tabelle: 5 - Unirea Cerneteaz  21
            6 - Millenium II Giarmata  19
+ + + Schunn wedder sin die Zorner forre. Des is doch allerhand!  + + +


Strand in Giarmata
Foto: Iosf Canea
SportTim.ro, Timişoara / Temeswar; 01.11.2014
Der Journalist Iosif Canea hat in Giarmata nicht nur ein Fußballspiel von FC Millenium besucht und ausgiebig kommentiert, sondern auch den benachbarten „Strand“ besucht und einige Bilder geschossen. Er hat auch einen Vorschlag für die Giarmataer Gemeindeoberen parat: Von den Eintrittsgeldern zu den Fußballspielen könnte man gewisse Summen auch in den „Strand“ investieren, „einst ein herrlicher Erholungsort“.
+ + + Die annre Bilder sin aah net schänner. Do kann merr se sich onschaue. + + +

RENAŞTEREA  BĂNĂŢEANĂ, Timişoara / Temeswar; 03.11.2014
Klaus Johannis (PNL) hat in Giarmata die Präsidentschaftswahl vom 2. November gewonnen.
+ + + Immerhin hat es für die Stichwahl am 16. November gereicht - und das, obwohl im Gemeindehaus eine PSD-Mehrheit das Sagen hat. + + +

GAZETA de VEST, Timişoara / Temeswar; 03.11.2014
In der Nacht vom 1. auf den 2. November sind die Verkehrspolizisten wieder mal ausgeschwärmt und haben gute Beute gemacht. In der Nähe von Giarmata haben sie am Sonntagmorgen einen Fibişer ohne Führerschein auf einem Motorrad erwischt.
+ + + Vielleicht hat der Mann ein Wahllokal gesucht. + + +

SportTim.ro, Timişoara / Temeswar; 08.11.2014
C4 (Liga III – Serie IV) – 11. Spieltag
CS FC Hunedoara - CS Millenium Giarmata   0:2
Tore: Fara (37.) und Anagor gegen Spielende
Aufstellung Millenium: PăduraruBoltaşu, Oneţ, DanciaDiarraSorescu (78. Leonte), Fuchs, Mihuţa, Boldea (55. Anagor) – Fara, Beloescu (75. Leucă).
Tabelle: 4  Millenium Giarmata  22
Das Spiel fand auf dem „sehr guten Rasen“ des Michael-Klein-Stadions statt, heißt es im Zeitungsbericht.
+ + +  So wie das Giarmataer Stadion den Namen eines früh zu Tode gekommenen Fußballers trägt, Nicu Moraru, so erinnert auch das Stadion in Hunedoara an einen leider früh verstorbenen Fußballer dieser Stadt: Michael Klein, der sein Leben als Spieler des Bayer 05 Uerdingen während einer Trainingseinheit aushauchte. + + +

deBANATro, Timişoara / Temeswar; 11.11.2014
Der rumänische Fernsehsender ProTV hat eine Reportage über die erfolgreich mahlende Mühle in Giarmata gebracht und besonders die Leistung von Vlad und Mădălina hervorgehoben, „die den verrückten Mut hatten, eine über 90 Jahre alte Mühle zu neuem Leben zu erwecken.“ Mit EU-Geldern und einem Bankkredit von 2 Millionen Euro haben sie das Wunder vollbracht und mahlen heute „für Kunden aus dem ganzen Banat und sogar aus Oltenien“. Dazu haben die zwei Geschwister auch noch 1500 ha Feld gepachtet, das sie bearbeiten und die Eigentümer mit 50 Prozent der Erträge entlohnen. Einer dieser Eigentümer hat sich vor der Kamera sehr zufrieden mit der Situation gezeigt. Eine schöne Geschichte – wenn es da nicht diese Geschmäckle, wie die Schwaben sagen, gäbe.  Vlad und Mădălina sind die Kinder von Bürgermeister Virgil Bunescu (PSD), der, wie das ganze Dorf weiß, „sich selber um die Mühle kümmert“, und der glückliche Eigentümer des verpachteten Feldes ist kein Geringerer als der Vorsitzende der Orts-PSD, Traian Dejeu. Dazu passt auch das Eingeständnis Bunescus, dass auch der Senator Ilie Sârbu (PSD) an der Mühle beteiligt sei.
+ + + Eine Menge Politik in der Wirtschaft, kann man leicht als Außenstehender feststellen. Auf jeden Fall sollen die Giarmataer sich vor den Fernsehgeräten „vor Lachen geschüttelt haben“. + + +

Maria Samsoulis
Foto: Renaşterea Bănăţeană
Maria Samsoulis hat 10 Jahre lang in Deutschland gearbeitet, um ihre zwei Kinder nach dem Tode ihres Mannes über die Runde zu bringen. In einer Küche und einem Hotel hat sie ihr Geld verdient. Und in ihrer Freizeit hat sie von einer türkischen Kollegin gelernt, wie man Frauenschmuck anfertigt. Jetzt lebt die 61-Jährige mit ihrem zweiten Mann, ein Grieche, den sie in Deutschland kennengelernt hat, in Giarmata, wo „das ganze Dorf sie kennt“.
+ + + Eine schöne Heimkehrergeschichte. + + +

PRESSALERT.ro, Timişoara / Temeswar; 18.11.2014
Seit 12 Jahren gibt es in Giarmata das Haus Debora (Casa Debora). Es wurde auf Initiative von Frau Lorena Rusovan mit Hilfe von Einzelpersonen und der Stiftung Missio Link International zum Schutz von sexuell missbrauchten Mädchen gegründet. Jetzt hat Frau Rusovan als Direktorin dieser Stiftung der Internetsite PRESSALER.ro ein schockierendes Interview (Video) gegeben. Sie klagt schonungslos die Gesetzeslage in Rumänien an. Seit der Eröffnung des Hauses wurden 100 Mädchen betreut und 2 (zwei)! Sexualtäter bestraft. Dragoş Boţa, der das Interview mit Lorena Rusovan führte, bemühte zum Schluss sogar den Gedanken, ob es nicht sinnvoll wäre, in Rumänien die Todesstrafe wieder einzuführen.
+ + + Die geschilderten Schicksale verschlagen einem die Sprache. + + +

SportTim.ro, Timişoara / Temeswar; 21.11.2014
C4 (Liga III – Serie IV) – 13. Spieltag
Viitorul Municipal Craiova - CS Millenium Giarmata   1:1
Tore: Tucă (16.) für Craiova und Beloescu (32.) für Giarmata
Aufstellung Millenium: PăduraruBoltaşiu, Artimon, Dancia, DiarraMihuţa, Leucă, Fara, AnagorSorescu, Beloescu. Eingewechselt wurden Gideon und Leonte
Tabelle: 4  Millenium Giarmata  23
+ + + Das erste einkassierte Tor im sechsten Auswärtsspiel – und das beim Tabellenletzten. + + +

SportTim.ro, Timişoara / Temeswar; 22.11.2014
Liga V Timiş – Serie II – 15. Spieltag
Rapid Săcălaz - Millenium II Giarmata  3:2
Unirea Cerneteaz – Diniaş  3:0
Tabelle: 3 - Unirea Cerneteaz  24
            6 - Millenium II Giarmata  22
+ + + Noch immer sin die Zorner forre. De Treener muss weg. Vun de Giarmataer, des is doch kloor. + + +

SportTim.ro, Timişoara / Temeswar; 25.11.2014
Hallenfußball in Giarmata. Am 29. und 30. November werden in der hiesigen Sporthalle die Gruppenspiele eines Fußballturniers für Temescher Mannschaften aus der D-Liga ausgetragen. Die zwei Giarmataer Mannschaften spielen in der III. bzw. V. Liga und sind demzufolge in ihrer Halle nicht am Start.
+ + + Schade. Die zweite Mannschaft soll sich halt ein bisschen anstrengen. Dann klappt’s vielleicht nächstes Jahr. + + +

sport9.ro, Timişoara / Temeswar; 26.11.2014
CS Millenium Giarmata hat die Hinrunde der IV. C-Liga-Gruppe auf dem vierten Platz beendet. Obwohl die Mannschaft stark verjüngt in die Saison 2014/15 gestartet ist, will Trainer Călin Cojocare sich nicht ganz zufrieden geben mit dieser Bilanz: 4. Platz - 12 Spiele / 7 Siege / 2 Unentschieden / 3 Niederlagen / 14:8 Tore / 23 Punkte. „Es wäre mehr möglich gewesen“,  wird er zitiert. Besonders mit der Gesamtsituation ist er nicht glücklich. Mit nur 13 Mannschaften in der Gruppe und dem Wegfall des Play-Off-Modus’ hat die Mannschaft generell zu wenig Spielpraxis unter Wettbewerbsbedingungen.
+ + + Das geht den anderen Mannschaften nicht besser. Eine Lösung wäre ein Weiterkommen im Rumänien-Cup gewesen. Doch der ist in Giarmata längst vergessen. + + +

GAZETAdeVEST, Timişoara / Temeswar; 29. November 2014
Der Bürgermeister von Temeswar, Nicolae Robu (PNL)  hat alle Parlamentarier des Kreises Timiş / Temesch zu einem Gespräch eingeladen und sie gebeten, sich im rumänischen Parlament für Gesetzesänderungen einzusetzen, die im Interesse Temeswars sind. Der PSD-Abgeordnete Petru Andea hat darauf hingewiesen, dass es solche Initiativen der Abgeordneten aus der Region schon öfter gegeben habe – leider ohne große Resonanz. Wörtlich sagte er: „Für mich hatten die Probleme von Jimbolia, Dumbrăviţa und Giarmata Priorität. Die Hindernisse für die angesprochenen Projekte sind finanzieller Natur. Die Mittel müssen im Haushalt bereitgestellt werden, denn meistens handelt es sich um Investitionen.“
+ + + Klar: Robu und Aldea sind weder Parteifreunde noch wurden sie in denselben Wahlkreisen gewählt. So geht Politik. + + +

FOAIA de GIARMATA, Timişoara / Temeswar; November 2014
Im Giarmataer Kulturheim wurde der Tag der Senioren gefeiert. Knapp 200 Personen hatten sich zu dem Mahl mit Kulturprogramm eingefunden. Bürgermeister Virgil Bunescu richtete ein paar Sätze an die Seniorinnen & Senioren und sagte unter anderem: „Wir werden eine Sozialkantine bauen und versuchen, je bessere Bedingungen für die hiesigen Bürger zu schaffen, so dass Giarmata wieder das wird, was es war, nämlich die schönste Gemeinde des Landes.“
Seniorentag in Giarmata
Foto: Foaia de Giarmata

Collage: Anton Delagiarmata
Das Kulturprogramm wurde von der bekannten Tanzgruppe Sânziene Bănăţene unter der koregrafischen Leitung von Veronica Kretten und Hoarcă Rusalin, den Musikinterpreten Bogdan Firu, Maria Florea, Ciprian Pop und ihrem musikalischen Leiter Radu Cuciureanu gestaltet. Die Moderation oblag Maria Petchescu.
- In Cernăteaz wurde ein neuer Spielplatz seiner Bestimmung übergeben. Bürgermeister Virgil Bunescu (PSD) hat besonders das Engagement „mit viel Herz“ von Frau Lenuţa Tiuch hervorgehoben. Auch einige Kreisräte waren bei der Einweihungsfeier und sogar zwei Abgeordnete des Parlaments: Petru Andea und Cătălin Tiuch (beide PSD).
+ + + Es wäre doch unanständig, bei einem Kinderspielplatz von Wahlgeschenken zu sprechen. Also sollte unsere Freude uneingeschränkt den Zorner Kindern gehören. + + +

Montag, 24. November 2014

Seppi und Peppi unterhalten sich über eine Ingolstädter Stadtratssitzung im Internet

Seppi und Peppi saßen in ihrem Bahnhofscafé, weil man an solchen verregneten Tagen kaum etwas Besseres tun kann. Ich war mir eine ADZ kaufen und saß an einem Nebentisch, wie so oft, wenn ich bei einer Tasse Kaffee die Zeitung durchblättere. Natürlich bekam ich auch diesmal viel mit, denn die beiden sind keine Leisetreter.

- Wo warst du denn gestern?
- Zuhause.
- War es dir zu nass?
- Nein. Ich war in der Stadtratssitzung.
- Na wo jetzt: zu Hause oder in der Stadtratssitzung?
- Beides.
- ??
- Ich war zu Hause und habe mir die Stadtratssitzung angehört.
- Wird die übertragen?
- Ja, live, im Internet.
- Aha. Und du hast so etwas?
- Ja, mein Sohn hat es mir installiert.
- Und wie war’s?
- Nicht schlecht. Aber ziemlich lange.
- Zwei Stunden oder noch mehr?
- Von 15 bis kurz vor 20 Uhr.
- Und so lange hast du ausgehalten.
- Ja. Um 18 Uhr war Ess- Trink- und Pinkelpause.
- Und der Rest nur Gerede? Und das hat dich nicht gelangweilt?
- Ganz und gar nicht. Es gab von den 32 Tagesordnungspunkten sogar einige interessante. Nur die Musik, die sie ab und zu eingespielt haben, war ziemlich eintönig.
- Musik? Ja ist das eine Dichterlesung mit Musikbegleitung, was die dort veranstalten.
- Weiß ich nicht, ich hab’s ja nur gehört nicht gesehen. Also Gedichte haben sie keine vorgetragen, aber das Lied kam immer wieder mal. Ich konnte da kein Abspielprinzip ausmachen. Aber es war immer mal wieder da und hatte stets den gleichen Text.
- Ist doch klar. Wenn es immer dasselbe Lied war.
- Ja, ein Lied mit Sprechtext, so wie diese Bushida-Texte, nur halt nicht so schnell. Man konnte schon noch etwas verstehen.
- Und was war das für ein Text? Auch sozialkritisch wie bei den Rappern.
- Das weiß ich nicht. Aber es muss schon etwas mit den Geheimdiensten zu tun haben.
- Oh! Hast du dir den Text gemerkt?
- Ja: „Der aktuelle Redebeitrag kann aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht übertragen werden. Wir bitten um einen Moment Geduld.“
- Soll ich etwas Starkes bestellen?
- Ja, bei dem Wetter.

Die Herbstdepression hat ja erst begonnen. Ich habe dann zuhause mal nachgekuckt, ob das auch alles stimmt. Stimmt genau, und zwar hier: http://www2.ingolstadt.de/www.ingolstadt.de/live .

Mittwoch, 19. November 2014

Klaus Johannis hat seine Chance genutzt

Vor einer Woche habe ich dem Bürgermeister von Sibiu / Hermannstadt, Klaus Johannis, von dieser Stelle geraten: „Du hast keine Chance, nutze sie!“ Das hat der daheim gebliebene Siebenbürger Sachse auch in überzeugender, für viele politische Beobachter in verblüffender Art und Weise getan. Die Rumänen haben ihn zu ihrem neuen Präsidenten erkoren. Das Ergebnis wurde im Laufe des Wahlabends immer deutlicher und lautete zum Schluss: 54,43% zu 45,56% für Johannis. (Zahlen vom Zentralen Wahlbüro - BEC).

Die Wahlbeteiligung war auf 64,10% angestiegen. Dazu kamen über 378.000 abgegebene Stimmen im Ausland. (Das Wahlergebnis aus der Diaspora wurde bis jetzt von BEC noch nicht veröffentlicht.) Das deutet auf ein stark gestiegenes Interesse gegenüber dem ersten Wahlgang hin. Die ausschlaggebenden Faktoren für den für viele überraschenden Sieg des Hermannstädter Bürgermeisters – besonders in dieser Deutlichkeit – lassen sich aus den Wahlergebnissen der Verwaltungskreise herauslesen.

01. Constanța: Victor Ponta – 42,93%; Klaus Johannis – 57,07%
02. Tulcea: Victor Ponta – 47,37%; Klaus Johannis – 52,63%
03. Călărași: Victor Ponta – 55,18%; Klaus Johannis – 44,82%
04. Ialomița: Victor Ponta – 61,40%; Klaus Johannis – 38,60%
05. Brăila: Victor Ponta – 57,94%; Klaus Johannis – 42,05%
06. Galați: Victor Ponta – 54,03%; Klaus Johannis – 45,97%
07. Vaslui: Victor Ponta – 59,70%; Klaus Johannis – 40,30%
08. Iași: Victor Ponta – 49,33%; Klaus Johannis – 50,67%
09. Botoșani: Victor Ponta – 62,72%; Klaus Johannis – 37,28%
10. Suceava: Victor Ponta – 48,50%; Klaus Johannis – 51,50%
11. Neamț: Victor Ponta – 54,95%; Klaus Johannis – 45,05%
12. Bacău: Victor Ponta – 53,55%; Klaus Johannis – 46,45%
13. Vrancea: Victor Ponta – 53,77%; Klaus Johannis – 46,23%
14. Buzău: Victor Ponta – 60,00%; Klaus Johannis – 70,00%
15. Giurgiu: Victor Ponta – 68,38%; Klaus Johannis – 31,62%
16. Ilvov: Victor Ponta – 48,18%; Klaus Johannis – 51,82%
17. București: Victor Ponta – 45,00%; Klaus Johannis – 55,00%
18. Dâmbovița: Victor Ponta – 58,08%; Klaus Johannis – 41,92%
19. Prahova: Victor Ponta – 47,53%; Klaus Johannis – 52,47%
20. Covasna: Victor Ponta – 22,05%; Klaus Johannis – 77,95%
21. Brașov: Victor Ponta – 36,91%; Klaus Johannis – 63,09%
22. Harghita: Victor Ponta – 20,22%; Klaus Johannis – 79,78%
23. Bistrița-Năsăud: Victor Ponta – 37,73%; Klaus Johannis – 62,26%
24. Mureș: Victor Ponta – 31,36%; Klaus Johannis – 68,64%
25. Sibiu: Victor Ponta – 20,52%; Klaus Johannis – 79,48%
26. Argeș: Victor Ponta – 59,27%; Klaus Johannis – 40,73%
27. Teleorman: Victor Ponta – 63,42%; Klaus Johannis – 36,58%
28. Olt: Victor Ponta – 64,77%; Klaus Johannis – 35,23%
29. Vâlcea: Victor Ponta – 50,71%; Klaus Johannis – 49,29%
30. Dolj: Victor Ponta – 60,60%; Klaus Johannis – 39,40%
31. Gorj: Victor Ponta – 58,30%; Klaus Johannis – 41,70%
32. Hunedoara: Victor Ponta – 50,37%; Klaus Johannis – 49,63%
33. Alba: Victor Ponta – 30,40%; Klaus Johannis – 69,60%
34. Cluj: Victor Ponta – 26,18%; Klaus Johannis – 73,82%
35. Sălaj: Victor Ponta – 37,06%; Klaus Johannis – 62,94%
36. Maramureș: Victor Ponta – 39,73%; Klaus Johannis – 60,27%
37. Satu Mare: Victor Ponta – 34,80%; Klaus Johannis – 65,20%
38. Bihor: Victor Ponta – 36,52%; Klaus Johannis – 63,48%
39. Arad: Victor Ponta – 34,12%; Klaus Johannis – 65,88%
40. Timiș: Victor Ponta – 33,26%; Klaus Johannis – 66,74%
41. Caraș-Severin: Victor Ponta – 51,93%; Klaus Johannis – 48,07%
42. Mehedinți: Victor Ponta – 63,26%; Klaus Johannis – 36,74%
43. Rumänen im Ausland: Victor Ponta – ?; Klaus Johannis – ?

Vergleicht man diese Resultate mit den Ergebnissen des ersten Wahlgangs vom 2. November, so kann man, ohne zu übertreiben, von einem Erdrutsch für Victor Ponta reden. Das wird besonders dann deutlich, wenn man die Zugewinne der zwei Kontrahenten zu ihren ersten Wahlergebnissen betrachtet. Es gab sogar Kreise in denen Johannis seinen Konkurrenten überholt hat, obwohl der in der ersten Wahlrunde klar in Führung lag. Das krasseste Beispiel ist der Verwaltungskreis Tulcea im Donaudelta. Dort lag nach dem ersten Wahlgang Ponta vor Johannis mit 42,76% zu 29,41% der gültigen Stimmen. In der Stichwahl konnte Johannis den Kreis für sich mit 52,63% zu 47,37% entscheiden. Während Victor Ponta gerade mal 4,61% an Boden gut machen konnte, hat Klaus Johannis mit einem Plus von 23,22% gepunktet. So sah es eigentlich in mehr oder weniger ausgeprägter Form im ganzen Land aus.

Es ist eindeutig, dass viele Ungarn in der Stichwahl ihre Stimme Johannis gegeben haben. Im Kreis Harghita, wo Kelemen Hunor in der ersten Runde die zwei Favoriten klar hinter sich gelassen hatte, hat jetzt der Bürgermeister den Premier um 59,56% überholt. Auch in den von Ponta gewonnenen Kreisen hat Johannis überdurchschnittlich zulegen können. Um nur ein Beispiel von vielen herauszugreifen: In Ialomița lag Ponta beim ersten Urnengang mit 53,61% zu 18,99% vorne; ein beruhigender Vorsprung von 34,62% sollte man meinen. Der ist dann bei der Stichwahl auf 22,80% geschrumpft. Hier, in einem seiner besten Verwaltungskreise, konnte Ponta nur 7,79% zulegen, während Johannis zu seinem ersten Wahlergebnis ein Plus von 19,61% einfahren konnte. Das alles deutet auf eine starke Wechselstimmung im ganzen Land hin. Da haben auch patriotische Appelle – der Stadionauftritt Pontas hat doch stark an die Lichtjahre Ceaușescus erinnert - und schmutzige Angriffe auf die Person Johannis nichts mehr geholfen.

Auch in den großen urbanen Zentren des Landes mit ihren Universitäten konnte Johannis entscheidend für sich punkten. Sowohl in der Hauptstadt als auch in deren Umland lag er vor Ponta. Das zeigt, dass die Jugend, die Intellektualität und die Zivilgesellschaft mit ihren Nichtregierungsorganisationen hinter dem neuen Präsidenten stehen werden – mit der immer berechtigten Frage, wie lange.

Zudem muss man dem Siebenbürger Sachsen und seinem Wahlteam zugestehen, dass sie den richtigen Riecher hatten, als sie in den zwei Wochen vor der entscheidenden Stichwahl die schlechte Organisation der Wahl in der Diaspora beim ersten Wahlgang zu ihrem Hauptwahlkampfthema auserkoren. Die Mobilisation der Auslandsrumänen hat so manchen westlichen Beobachter in Staunen versetzt und Victor Ponta ein demütigendes Ergebnis beschert. 

So wird also Rumänien ab dem 22. Dezember 2014 (Amtseinführung) voraussichtlich für die nächsten fünf Jahre einen neuen Staatspräsidenten haben. Was sich auf absehbare Zeit nicht ändern wird, sind die vielen Probleme, die das Land hat. Besonders die politischen könnten eine Wende zum Guten lange verzögern oder sogar vereiteln. Klaus Johannis kann nach Verfassungsprärogativen als Präsident ja nicht regieren, wie er es so erfolgreich als Bürgermeister über viele Jahre getan hat. Er kann nur versuchen, positiv auf die Regierung einzuwirken. Die aber wird nach wie vor von Victor Ponta geführt und hat ihre eigenen Vorstellungen mit einer satten Mehrheit in Parlament und Senat – zumindest bis jetzt.

Dem gegenüber steht eine enorme Erwartungshaltung der Rumänen. Das war schon beim Sturz der Diktatur vor 25 Jahren so, dass das Land in einen Euphorietaumel verfiel, aus dem es dann mit einem riesigen Kater erwacht ist. Bei Mircea Cărtărescu klingt das so: „Wir hatten drei Tage des Glücks und 25 Jahre Unglück. Das ist in aller Kürze die Geschichte Rumäniens im Postkommunismus.“  Die über 3 Millionen im Ausland lebenden Rumänen sind das beste Beispiel für diese labile kollektive Geisteshaltung. Klaus Johannis hat zwar immer wieder vor übertriebenen Erwartungen gewarnt und von einem Zeitraum von 10 Jahren gesprochen, den man benötigt, um das Land wirtschaftlich, sozial und politisch gründlich reformieren zu können. Aber ob das Volk diese realitätsnahe Rhetorik auch verstanden hat, darf man ruhig anzweifeln.

Die deutsche Presse hat dieser rumänischen Wahl viele Spalten gewidmet. Einen der schönsten Artikel fand ich in der Tageszeitung DIE WELT. Dort stellt Dirk Schümer den Wahlsieger Klaus Johannis ans Ende einer Reihe aus Rumänien stammender Persönlichkeiten wie Jonny Weismüller, Peter Maffay, Richard Wagner, Herta Müller, William Totok, Stefan Hell, Roland Kirsch, Rolf Bossert und Hansi Schmidt. (Natürlich könnte man diese Liste ohne große Mühe fortsetzen.) Der kleine, aber feine Unterschied zu Klaus Johannis besteht bei all diesen Persönlichkeiten in der Tatsache– mit Ausnahme von Roland Kirsch -, dass ihre rumäniendeutsche Abstammung sich im Laufe ihres Lebens zu einem bundesdeutschen Migrationshintergrund entwickelt hat.

Doch jetzt geht es erst mal um einen gelungenen Start in das höchste Staatsamt (mit all seinen Einschränkungen). Dazu und für die kommenden Jahre kann man dem Präsidenten Rumäniens, Klaus Johannis, nur alles Gute wünschen. Auch der Europäischen Union würde ein politisch stabiles und wirtschaftlich prosperierendes Rumänien gut tun.
Anton Potche

Mittwoch, 12. November 2014

Ponta oder Johannis

Die Schlammschlachten vor der Präsidentschaftswahl am 2. November 2014 in Rumänien und ihre Fortsetzungen in gesteigerter Form bis zur Stichwahl am kommenden Sonntag, 16. November, sind an Geschmacklosigkeit nur schwer zu überbieten. Der Beispiele gibt es mehr als genüge. Um nur eins zu erwähnen: Am Abend des 3. November, also einen Tag nach der Wahl, behauptete ein Diskussionsteilnehmer beim Hetzssender Antena 3– davon gibt es einige in Rumänien -, Klaus Johannis könne auf einer Weltkarte nicht nur das Kaspische Meer nicht erkennen, ja, er könne nicht einmal auf Anhieb die Nachbarlandkreise seines Heimatkreises Sibiu (Hermannstadt) nennen. Das kann man wohl kaum noch als Schläge unter die Gürtellinie nennen. Solche Aussagen zeugen lediglich von der Dummheit des betreffenden Diskutanten.

Ein Blick auf das Wahlergebnis führt natürlich viel weiter als solche auch für die rumänische Medienlandschaft beschämenden Beleidigungstiraden auf irgendeinen der beiden noch im Rennen liegenden Kandidaten. Die Wahlbeteiligung lag landesweit bei 53,16%. Am höchsten war sie im Kreis Ilvov mit 65,17% und am geringsten im Kreis Vaslui mit 45,84%.

Keiner der 14 angetretenen Kandidaten hat die absolute Mehrheit erreicht, so dass die zwei Erstplatzierten sich in einer Stichwahl um das Amt des Präsidenten – Traian Băsescu darf laut Verfassung nach 10-jähriger Amtszeit nicht mehr kandidieren – bemühen werden. Der Sozialdemokrat Victor Ponta hat im ersten Wahlgang stolze 40,33% eingefahren, während der zweitplazierte Klaus Johannis es auf immerhin 30,44% gebracht hat.

Bezogen auf die 41 Landkreise plus Bukarest sieht das Ergebnis ziemlich differenziert aus.
Geht man die administrativ-territoriale Karte Rumäniens von Osten nach Westen durch, dann bekommt man folgendes Bild:
01. Constanța: Victor Ponta – 37,36%; Klaus Johannis – 29,41%
02. Tulcea: Victor Ponta – 42,76%; Klaus Johannis – 26,25%
03. Călărași: Victor Ponta – 49,76%; Klaus Johannis – 27,36%
04. Ialomița: Victor Ponta – 53,61%; Klaus Johannis – 18,99%
05. Brăila: Victor Ponta – 51,53%; Klaus Johannis – 20,03%
06. Galați: Victor Ponta – 48,11%; Klaus Johannis – 24,97%
07. Vaslui: Victor Ponta – 54,03%; Klaus Johannis – 21,55%
08. Iași: Victor Ponta – 43,46%; Klaus Johannis – 29,73%
09. Botoșani: Victor Ponta – 55,59%; Klaus Johannis – 22,09%
10. Suceava: Victor Ponta – 43,84%; Klaus Johannis – 32,63%
11. Neamț: Victor Ponta – 49,41%; Klaus Johannis – 22,65%
12. Bacău: Victor Ponta – 49,62%; Klaus Johannis – 25,84%
13. Vrancea: Victor Ponta – 49,95%; Klaus Johannis – 26,82%
14. Buzău: Victor Ponta – 54,21%; Klaus Johannis – 19,90%
15. Giurgiu: Victor Ponta – 61,32%; Klaus Johannis – 15,40%
16. Ilvov: Victor Ponta – 39,85%; Klaus Johannis – 27,80%
17. București: Victor Ponta – 31,74%; Klaus Johannis – 27,24%
18. Dâmbovița: Victor Ponta – 52,54%; Klaus Johannis – 23,78%
19. Prahova: Victor Ponta – 39,41%; Klaus Johannis – 27,71%
20. Covasna: Victor Ponta – 13,69%; Klaus Johannis – 14,96%, Kelemen Hunor – 50,41
21. Brașov: Victor Ponta – 30,75%; Klaus Johannis – 39,00%
22. Harghita: Victor Ponta8,13%; Klaus Johannis10,76%; Kelemen Hunor – 62,97%
23. Bistrița-Năsăud: Victor Ponta – 36,28%; Klaus Johannis – 44,68%
24. Mureș: Victor Ponta – 26,49%; Klaus Johannis – 32,02%; Kelemen Hunor – 22,96%
25. Sibiu: Victor Ponta – 19,35%; Klaus Johannis69,87%
26. Argeș: Victor Ponta – 49,75%; Klaus Johannis – 20,99%
27. Teleorman: Victor Ponta – 57,92%; Klaus Johannis – 23,24%
28. Olt: Victor Ponta – 59,99%; Klaus Johannis – 18,94%
29. Vâlcea: Victor Ponta – 44,32%; Klaus Johannis – 34,42%
30. Dolj: Victor Ponta – 56,03%; Klaus Johannis – 23,64%
31. Gorj: Victor Ponta – 50,25%; Klaus Johannis – 24,38%
32. Hunedoara: Victor Ponta – 43,59%; Klaus Johannis – 31,64%
33. Alba: Victor Ponta – 27,43%; Klaus Johannis – 52,57%
34. Cluj: Victor Ponta – 23,79%; Klaus Johannis – 42,53%
35. Sălaj: Victor Ponta – 32,15%; Klaus Johannis – 34,53%
36. Maramureș: Victor Ponta36,46%; Klaus Johannis36,55%
37. Satu Mare: Victor Ponta – 31,63%; Klaus Johannis – 32,37%
38. Bihor: Victor Ponta – 32,24%; Klaus Johannis – 37,31%; Kelemen Hunor – 11,80%
39. Arad: Victor Ponta – 29,48%; Klaus Johannis – 44,55%
40. Timiș: Victor Ponta – 29,66%; Klaus Johannis – 42,03%
41. Caraș-Severin: Victor Ponta – 43,03%; Klaus Johannis – 34,48%
42. Mehedinți: Victor Ponta – 57,40%; Klaus Johannis – 21,10%
43. Rumänen im Ausland: Victor Ponta – 15,89%; Klaus Johannis – 46,17%; Monica Macovei – 15,20% (In Deutschland konnte Klaus Johannis von 8.149 gültigen Stimmen 5.048 auf sich vereinen, Monica Macovei bekam 1.594 und auf Victor Ponta entfielen 506 Stimmen.)

Man kann aus einer solchen Auflistung natürlich unendlich viele Schlüsse ziehen, allerdings ohne Endgültigkeitswert, sondern immer offen für viele Interpretationen. Klar erkennbar ist eine Linie der Wähleroptionen zwischen den ehemaligen Fürstentümern Moldau und Walachei  zu den Gebieten der verblichenen Habsburger Monarchie, Siebenbürgen und Banat. Besonders im Osten und Süden Rumäniens liegt der amtierende Premier Victor Ponta (PSD) klar vorne. In Siebenbürgen und dem Banat konnte hingegen Klaus Johannis (PNL) stark punkten. Wäre da nicht der ungarische Kandidat Kelemen Hunor (UDMR) gewesen, der in zwei Verwaltungskreisen richtig abgeräumt hat, wäre der Rückstand von Johannis auf Ponta vielleicht noch etwas geringer ausgefallen.

Damit wären wir eigentlich beim Nationalitätenaspekt Rumäniens. Besonders die von Hunor erzielten Teilerfolge zeigen, dass die ungarische Minderheit klar nach ethnischen Gesichtspunkten gewählt hat. Bei Johannis kann man das so nicht behaupten, ist die Zahl der Deutschen in Siebenbürgen und dem Banat doch viel zu gering, um ein Wahlergebnis entscheidend zu beeinflussen. Das wiederum spricht aber für die Politik und den Wahlkampf des Hermannstädter Bürgermeisters. Wer die Geschicke einer Stadt so erfolgreich leitet, wie Klaus Johannis das seit 14 Jahren tut, kann ja wohl kaum alles schlecht gemacht haben. Dazu kommt sein Engagement im bürgerlichen Lager (PNL und PDL, die sich zur Christlich Sozialen Allianz, ACL, zusammengeschlossen haben), dem die Menschen im Banat und Siebenbürgen schon immer offener gegenüberstanden als der Rest des Landes. Der Blick nach Westen war hier (auch geschichtlich bedingt) schon immer schärfer.

Was die Beliebtheitsskala bei der eigenen Wählerschaft betrifft, könnte man aus der Tabelle herauslesen, dass Klaus Johannis der beliebtere Politiker ist. Sein bestes Ergebnis liegt bei 69,87% und sein schlechtestes bei 10,76%, während bei Victor Ponta dieses Verhältnis 61,32% zu 8,13% steht. Fast gleichauf lagen die zwei Kandidaten nur im Verwaltungskreis Maramureș, ganz im Norden des Landes.

Und dann wären da noch die Auslandsrumänen. Es gab bei der Wahl viele Ungereimtheiten in den anscheinend zu wenigen und vor allem zu schwach besetzten Wahllokalen in vielen Metropolen Europas. Entweder man hat das Interesse der außerhalb Rumäniens lebenden Rumänen an der Präsidentschaftswahl unterschätzt oder man hat im Regierungslager die Wahlinklination vieler dieser Menschen gefürchtet. Zumindest Letzteres könnte darauf hindeuten, denn Johannis hat bei dieser Wählerschaft eindeutig die Nase vorn. Mittlerweile ist Außenminister Titus Corlățean sogar zurückgetreten. Es wird sich bei der Stichwahl zeigen, ob die Menschen sich das stundenlange Schlangestehen vor den Wahllokalen noch einmal antun werden. Ihre eventuelle Resignation spielt natürlich dem Premier in die Karten. Das Thema kam gestern Abend beim Fernsehduell der beiden Kandidaten gleich als Erstes zur Sprache.

Die beiden Präsidentschaftskandidaten haben sich zum ersten Mal vor den Fernsehkameras getroffen. Ich habe einen sehr angriffslustigen, mit dem Faktenmaterial eines Premiers ausgestatteten Victor Ponta und einen eher staatsmännisch agierenden Klaus Johannis erlebt. Der Kontrast zwischen zwei Politikern kann kaum größer sein. Ich würde sagen, nach dem ersten Rededuell liegt Ponta vorne, weil sein forscher Stil – er scheute sich nicht zu behaupten, Johannis führe sich auf wie ein Gutsherr, und die Erwähnung von Kanzlerin Merckel sollte wohl auf eine deutsche Marionettenrolle des Siebenbürger Sachsen hindeuten (eine ganz fiese Nummer) – besonders den auf dem Lande lebenden Rumänen, und das ist immer noch die Mehrheit, eher zusagt. Denn dass es sich hier um eine reine Personen- und in keiner Weise um eine Themenwahl handelt, dürfte jedem klar sein. Heute Abend soll es eine zweite Runde auf dem Sender b1 geben.

Zieht man in Betracht, dass Victor Ponta beim ersten Wahlgang 28 Verwaltungskreise für sich gewinnen konnte, dann darf man ihn wohl so oder so als klaren Favorit der Stichwahl sehen. Da man aber nie weiß, wie die Anhänger der anderen Kandidaten, und besonders die von Kelemen Hunor, Elena Udrea und Monica Macovei in der Wahlkabine entscheiden werden, kann man Klaus Johannis ruhig und ohne Häme zurufen: Du hast keine Chance, nutze sie! Schließlich und endlich ist noch keine Wahl von Demoskopen, Journalisten und in Talk Shows herumblödelnden Politikern gewonnen worden.
Anton Potche 

Montag, 3. November 2014

vivant sequente

pamphlepigramm


die fleißigen moga und marin
werden bald in form und sinn
pechgeschwärzt wie mohren
als spitzelbuben neu geboren


ingolstadt, 2014
anton potche